Gedanken zu/für Paris

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Grossartiges Bild von Dany Lizeth Art (auf Facebook)

Letzte Woche – letzten Freitag, um genau zu sein – ist etwas schreckliches passiert. Natürlich wisst ihr das alle, die Nachrichten berichten schliesslich über nichts anderes.

Trotzdem hatte ich heute das Gefühl, es wäre falsch, einfach mein NaNoWriMo Update zu posten, ohne erst etwas zu den Anschlägen in Paris zu sagen. Aber, ganz ehrlich, was kann ich überhaupt dazu sagen?

Es ist doch schon alles gesagt worden, von Leuten, die ihre Gedanken weit besser und klarer formuliert haben als ich es je könnte. Denn für mich ist es einer dieser Momente, in denen ich einfach keine Worte finde, so sehr ich es auch möchte. Weil es eben nicht nur Paris ist, sonder auch Beirut (das in den Medien bis jetzt grösstenteils ignoriert wurde) und so viele andere Orte. So viele andere Menschen. So viel Hass, so viel Gewalt.

Es macht mich einfach nur traurig. Nein, traurig ist das falsche Wort. Ich fühle mich so leer und zerbrochen und verletzlich. Mein Herz blutet für all die Opfer – die Toten, die Verletzten, und die, die jetzt wieder mit Hass und Vorurteilen zu kämpfen haben. Manchmal ist Welt ein richtig unheimlicher Ort…

I’m rightly tired of the pain I hear and feel, boss. (…) I’m tired of people bein ugly to each other. It feels like pieces of glass in my head. I’m tired of all the times I’ve wanted to help and couldn’t. I’m tired of bein in the dark. Mostly it’s the pain. There’s too much. If I could end it, I would. But I can’t.
― John Coffey in Stephen King’s The Green Mile”

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